Shiatsu und was es mit mir macht… Ich bin ausgelaugt, fühle mich unfähig noch zu wirken, kann nicht mehr schlafen, der ganze Körper schmerzt. Shiatsu ( Hermann Grobbauer) führt mich langsam wieder zu mir, zu meinem Körper, zu meiner Seele. Ich nehme in jeder Behandlung durch Berührung eine Energie wahr, die mich hoffen lässt, mich stärkt. Shiatsu ist wie ein Besuch auf einer Insel; wenn die Zeit gekommen ist, dann reicht die Kraft wieder aus um ans Ufer zu schwimmen um neue Wege zu be – gehen, be –ginnen. Shiatsu hilft mir inne zu halten, in mir anzukommen. Ruhe und Gelassenheit zu fühlen…ich lasse mich berühren - werde berührt und das berührt mich. Die Spirale dreht sich... ich lerne immer neu dazu, komme ich an einem Punkt vorbei, wo ich bereits einmal war, fügt sich ein kl. Teilchen an...wie eine Kette, die durch tausende kleiner Perlen entsteht. Die Lebenskette...ein Entwurf, der sich Teilchen für Teilchen zu einem Ganzen zusammenfügt. Ein Hinübergleiten in eine neue Dimension... SEIN ohne zu MÜSSEN. Nach vielen liebevollen Begleitungen stehe ich nicht nur vor der Tür, die sich immer wieder offen vor mir präsentiert, nein ich trete über die Schwelle und fühle mich wie neu geboren. Ich lasse das hinter mir, was nicht mehr dazu gehört. Ein leiser Hauch sanfter und doch kraftvoller Art schwebt durch mich, pure Lebensenergie. Ein tief empfundener Gedanke zieht immer wieder vor meinem inneren Auge vorbei…wenn ich todkrank wäre und bereit zum Abschied aus dieser Dimension, dann wünschte ich mir nichts sehnlicher als durch Shiatsu getragen und in den Tod und das Danach geführt zu werden. Danke Dir Hermann für dein wunderbares Dasein im Hier und Jetzt.  A.H.


Shiatsu Shin Tai, Therapie-Notizen Grundsätzlich vermag ich niemals die unzähligen Regungen, Wahrnehmungen bewusst festzuhalten. Es ist wie in so vielen anderen Zusammenhängen, wo die seelische Wahrnehmung jeden Augenblick eine Menge von Begebenheiten irgendwo/irgendwie im Inneren anklingen lässt. Ich komme mir mehr und mehr wie ein Zuhörer vor, der aber mit dem (schwerfälligen) Denken niemals auszudrücken in der Lage ist, was sich innerlich da abspielt.
Ich staune ab hoher Dichtkunst, was (und wie) da nicht alles ausgedrückt werden kann. Und doch denke ich, dass auch höchste Dichtkunst nur eine Krücke ist gegenüber dem, was sich im Geiste – in der geistigen Welt, bzw. durch sie hindurch – in die Seele, und auch wieder durch die Seele hindurch, (Richtung Bewusstsein) offenbaren will: unendlicher, wirklich unendlicher Reichtum, stetes göttliches Geschenk! 

Ich kann nur unterwegs sein auf dem Wege des Lernens und Bemühens, mich zu öffnen. Gnadengeschenk für jeden Schritt der darin weiterführt.

Freitag 21.9.2011 Heute: Ich hatte Mühe abzuschalten; immer wieder geht durch mich hindurch – manchmal auch fast konfus -, was mich alles bewegt und auch bedrückt oder ängstigt. Dann in allem feinen Druck – oder in den leisen Berührungspunkten - stelle ich plötzlich wieder fest, dass mich die Müdigkeit (Übermüdung) übermannt hat. Ich nehme dann jeweils immer wieder neu einen Anlauf mich zu konzentrieren auf jene feinen Punkte: z.B. im Rücken (was kommt jetzt da durch?) – und schon wieder bin ich weg und merke erst im Zurückkommen durch irgendwelche nächste/übernächste Regung, dass ich eben wieder weg war. So kämpfe, ringe ich eigentlich seit Tagen, Wochen, Monaten…. Dann war da heute – wie in vorangegangenen Therapiestunden auch schon – jenes Fusseinwärtsdrehen, abwechselnd mit dem feinen Berühren im Nacken: merkwürdig, sehr merkwürdig: etwas kommt durch, aber ich kann es nicht fassen; ich kann nur irgendwie gefühlsmässig wahrnehmen: es ist gut. Und eigentlich möchte ich da – und in all den Bereichen, wo es mir ähnlich geht – verweilen und horchen und wahrnehmen/aufnehmen. was da genau ist oder sich abspielt. Dann diese Kraft, das Gewicht auf dem unteren Rücken, ins Kreuz etc.: schmerzend und so sehr gut: ach hätte ich eine Ahnung von Worten und Begriffen, die das auszudrücken in der Lage wären... was da alles hindurchgeht… so real, manifest, auch klar und doch nicht formulierbar für mich. Oder dann die enormen Druckstellen (mit Ellbogen in Rücken) – Schmerz, sehr, und fühlbar, wie das gut tut, bei der ersten Stelle mehr als bei der zweiten. Dan der leise Zug am linken Fuss; wohin will das… oder was?....Könnte es auch etwas anderes sein als die Streckung? Und was geht da hinauf in die schiefstehende Hüfte und weiter bis in den Nacken etc.etc. Die Wendung zur Seite, Streckung um Streckung im Bedürfnis sich steigernd bis zu vielen vielen Kleinigkeiten streckender Bewegung, bis dann in die Kreuzhohlstellung- an Grenzen; und dann ins Gegenteil…schmerzend hindurch bis dann unendlich wohltuend.. Stets auch und besonders mit der Atmung – aber auch da bis an Grenzen…aber sooo gut! Und dies letzt Befreiende dann im Ausatmen, ganz tief haltend, und ruckartig lösend. Das Wesentliche am Erlebten und Durchgegangenen – scheint mir könne ich jedoch nicht formulieren.  R.G.


Ciao caro Hermano 

Mir geht es gut, die Behandlung war wiederum genau die Richtige, ich danke dir nochmals herzlich. Die Spannung welche ich auf der rechten Seite in der Praxis noch spürte, ist im Laufe des Nachmittags verschwunden. Der Nacken ist viel freier, dasselbe die Hüfte. Als ich aus der Praxis kam ging ich so leicht, d.h. die Beine waren so leicht. Der Psyche geht es nun auch wieder viel besser. Es ist halt schon so, wenn der Körper im Fluss ist beeinflusst (Fluss, fliessen)es auch die Seele. Darüber staune ich immer wieder von neuem. (Was ich jetzt noch habe ist Muskelkater, der geht aber vorbei)! Ich wünsche dir und deiner Familie eine gute Zeit und bis bald. Herzliche Grüsse G.P. 11.8.2011